| Kommentar |
Das Seminar untersucht, wie Musik und Klang die Klimakrise ästhetisch verhandeln, narrativ strukturieren und emotional erfahrbar machen. Im Zentrum stehen Fragen nach klanglichen Darstellungsformen von Krise, Bedrohung, Hoffnung und Zukunft sowie nach der Rolle von Sound in Aktivismus, Medien und Kunst. Anhand ausgewählter Beispiele analysieren wir musikalische Strategien, rhetorische Mittel und narrative Konzepte. Theoretische Perspektiven aus Kulturwissenschaft, Ökokritik, Sound Studies und Medienwissenschaft ergänzen die analytische Arbeit. Ein praxisorientierter Teil des Seminars besteht in der Entwicklung eigener kurzer Sound-Beispiele bzw. Mini-Kompositionen, in denen Studierende ästhetische Konzepte der „Krise“ klanglich erproben und reflektieren. Ziel ist es, ein kritisches Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Klang, gesellschaftlicher Imagination und ökologischer Transformation zu entwickeln. |