| Kommentar |
Mit ihrer Fähigkeit, Emotionen hervorzurufen und Leidenschaft zu erzeugen, steht Musik seit ihren Anfängen immer auch im Dienst von Macht und Herrschaft: als tönendes Symbol und Rahmengeberin von Feierlichkeit und Festcharakter, als Propagandainstrument und Ausdruck politischer Potenz, aber auch als Sprachrohr für Protest, Widerstand und Nonkonformismus.
Das Seminar untersucht die Einsatz- und Wirkungsweisen von Musik im Kontext von Macht und fragt nach den kompositorischen Mitteln, die die Musik zur Trägerin politischer Botschaften macht, ebenso wie nach den kulturellen Rahmenbedingungen. Das Spektrum der diskutierten Beispiele reicht vom Mittelalter bis in die Jetztzeit. Eigene Vorschläge der Teilnehmenden sind dabei ausdrücklich erwünscht. |
| Literatur |
Musik, Macht, Staat: kulturelle, soziale und politische Wandlungsprozesse in der Moderne, hrsg. v. Sabine Mecking u. Yvonne Wasserloos, Göttingen 2012. |
| Leistungsnachweis |
BN: Regelmäßige Anwesenheit, aktive Mitarbeit und Diskussionsbeteiligung, Kurzreferat, Vorstellung von Analyseergebnissen und Lektüretexten.
AP: Hausarbeit (Richtwert: 20 Seiten), Studienarbeit (Referat plus schriftliche Ausarbeitung, Richtwert: 15 Seiten).
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