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Repertoirekunde: Omnitonalität. Klavierzyklen in allen Tonarten - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext MuWi RK
Semester WiSe 2026/27 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 12
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits 2 Belegung Belegpflicht
Hyperlink  
Sprache deutsch
Belegungsfrist Anmeldefrist    30.09.2026 - 11.10.2026   
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Mi. 15:00 bis 17:00 woch 14.10.2026 bis 03.02.2027  Gebäude_e - e_1.15         18
Gruppe [unbenannt]:
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Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bitzan, Wendelin , Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich Musik
Fachbereich Musikvermittlung
Musikwissenschaftliches Institut
Inhalt
Kommentar

Nach Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Clavier und der Etablierung der ungleichschwebenden Stimmungen für Tasteninstrumente wird das Komponieren von Klavierzyklen in allen 24 Dur- und Molltonarten zu einer gleichsam kanonischen Herausforderung. Im 19. Jahrhundert entstehen zahlreiche Sammlungen von Präludien und Fugen, aber auch Etüden, die meist die von Bach verwendete chromatische Abfolge zu Gunsten einer Anordnung nach dem Quintenzirkel aufgeben, so etwa die Zyklen von Hummel, Chopin, Czerny, Alkan und Busoni. Von besonderem Interesse ist die systematische Verwendung aller Tonarten auch für russische und sowjetische Komponisten, etwa Rachmaninov, Skrjabin, Schostakowitsch und Kabalevskij.
Im Seminar werden die Traditionslinien des omnitonalen Komponierens in Mittel- und Osteuropa nachverfolgt. Dabei wird das stilistisch vielfältige Repertoire in Form von schlaglichtartigen Einzelanalysen erschlossen.

Literatur

Arnfried Edler: Gattungen der Musik für Tasteninstrumente, Teil 2–3, = Handbuch der musikalischen Gattungen Bd. 7.2 / 7.3 Laaber 2003–2004.
Jaroslaw Mianowski: »24 Präludien von Chopin und die Charakteristik der Tonarten im 19. Jh.«, in: Irena Poniatowska (hg.), Chopin and his Work in the Context of Culture, Bd. I, Kraków 2003.
Eric Beuerman: The Evolution of the Twenty-Four Prelude Set for Piano, University of Arizona 2003.
Wendelin Bitzan: »Durch alle Tonarten: Omnitonale Präludienzyklen für Klavier«, in: Archiv für Musikwissenschaft, Nr. 3 / 2016, 185–219.

Bemerkung

Die Lehrveranstaltung findet im wöchentlichen Wechsel in Präsenz und online via MS Teams statt.

– Präsenztermine: 14.10., 28.10., 11.11., 25.11., 09.12.2026, 06.01, 20.01. und 03.02.2027
– Online-Termine: 21.10., 04.11., 18.11., 02.12., 16.12.2026, 13.01., 27.01.2027

Leistungsnachweis

Bedingung für den Erwerb eines BN: Regelmäßige aktive Teilnahme

AP: Referat (30 Minuten) mit Handout, Hausarbeit, Studienarbeit oder mündliche Prüfung


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 23 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden:
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