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BS Überblick Musikgeschichte/Musik vor 1800: Die Musik der Renaissance - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext MuWi BS
Semester WiSe 2026/27 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 30
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits 2 Belegung Belegpflicht
Hyperlink  
Sprache deutsch
Belegungsfrist Anmeldefrist    30.09.2026 - 11.10.2026   
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Di. 11:00 bis 13:00 woch 13.10.2026 bis 02.02.2027  Gebäude_e - e_1.17         30
Gruppe [unbenannt]:
Zur Zeit keine Belegung möglich
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bobeth, Gundela, Prof., Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich Musik
Fachbereich Musikvermittlung
Musikwissenschaftliches Institut
Inhalt
Kommentar

Was ist „Renaissance-Musik“ und wie klingt sie?

Unter „Renaissance“ wird kunst- und kulturgeschichtlich der Zeitraum zwischen ca. 1350 und 1620 verstanden, der in Europa von einer Blüte der Künste, Wissenschaften, Philosophie und Architektur gekennzeichnet war. Mit dem humanistischen Selbstbewusstsein eines Aufbruchs in eine neue Zeit verband sich gleichzeitig der Gedanke einer Rückbesinnung auf die Errungenschaften der Antike und deren Neubelebung. Was bedeutete dies im Bereich der Musik, und inwieweit lässt sich musikgeschichtlich überhaupt von einer „Renaissance“ im Sinne einer „Wiedergeburt“ sprechen?

Die an Studienanfänger*innen der Musikwissenschaft und künstlerischer Fächer gerichtete Veranstaltung, in der auch interessierte Studierende benachbarter Disziplinen willkommen sind, unternimmt Streifzüge durch die Musikgeschichte des 15. und 16. Jahrhunderts, stellt einschlägige Orte und Institutionen der Musikausübung sowie deren Protagonist*innen vor, macht mit den wesentlichen musikalischen Gattungen vertraut, nimmt musikalische Quellen in den Blick und ebnet Wege zum Verständnis des musikalisch Überlieferten. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Musik selbst sowie deren kulturgeschichtliche Kontextualisierung.

Die Veranstaltung kann voraussetzungslos besucht werden, setzt aber die Bereitschaft voraus, sich mit ungewohnten Klangereignissen und neuen Begrifflichkeiten, Sachverhalten und Denkweisen auseinanderzusetzen und vertraut zu machen.

Literatur

Diergarten, Felix, Die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts. Eine Einführung, Laaber 2014.

Fuhrmann, Wolfgang, Geschichte der Musik der Renaissance. Die Musik des 15. Jahrhunderts, Laaber 2026.

Schmierer, Elisabeth, Geschichte der Musik der Renaissance. Die Musik des 16. Jahrhunderts, Laaber 2016.

Tadday, Ulrich (Hrsg.), Guillaume Dufay: Zwischen Normativität und Individualität. Guillaume Dufay und der Beginn der Musikalischen Neuzeit, München 2024 (=MusikKonzepte 204/205).

Weiterführende Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Leistungsnachweis

BN: Regelmäßige Anwesenheit, aktive Mitarbeit und Diskussionsbeteiligung, Kurzreferat, Übernahme kleinerer Aufgaben (Vorbereitung und Präsentation eines Lektüretextes, Verfassen eines kurzen Textes, Literaturrecherche u.ä.).


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 14 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden: