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MS Üben und einstudieren – Zur Geschichte und Gegenwart eines Praxisfeldes - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer Kurztext MuWi MS
Semester WiSe 2026/27 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Max. Teilnehmer/-innen 5
Rhythmus jedes Semester Studienjahr
Credits Ohne Prüfung: 2 CP/Mit Prüfung: 2+ bis zu 6 CP - kann je nach Studiengang/Studienrichtung abweichen (siehe Modulbeschreibung) Belegung Belegpflicht
Hyperlink  
Sprache deutsch
Belegungsfrist Anmeldefrist    30.09.2026 - 11.10.2026   
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Di. 11:00 bis 13:00 woch 13.10.2026 bis 02.02.2027  Gebäude_e - e_1.10         5
iCalendar Export für Outlook Fr.  bis  Einzel am 27.11.2026 Gebäude_e - e_1.17         5
Gruppe [unbenannt]:
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Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bleek, Tobias, Prof., Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich Musik
Fachbereich Musikvermittlung
Musikwissenschaftliches Institut
Inhalt
Kommentar

„Es ist des Lernens kein Ende“, wusste bereits Robert Schumann. Beim Üben und Einstudieren sei der Kopf nicht weniger wichtig als die Finger. Wer sich ernsthaft mit Musik befasst, weiß, wie sehr das Üben den Alltag prägt und wie viele Fragen damit verbunden sind. Denn wie und was geübt wird, hängt nicht nur von persönlichen Erfahrungen, Vorstellungen und Vorlieben ab, sondern wird auch durch viele andere Faktoren beeinflusst.

Im Rahmen des Seminars werden wir uns mit diesem faszinierenden Praxisfeld aus verschiedenen Perspektiven beschäftigen. Welche Praktiken und Vorstellungen sind mit den grundlegenden musikalischen Tätigkeiten des Übens und Einstudierens verbunden? Wie verändern sich das Praxisfeld und die damit verbundenen Diskurse und Narrative im Lauf der Geschichte und welche Rolle spielen kulturelle Prägungen? Wie blicken Musiker*innen selbst auf dieses komplexe Thema? Was haben unterschiedliche Wissenschaften wie die Medizin und Neurobiologie, die Musikpädagogik oder die Musikwissenschaft dazu zu sagen? Und was bedeutet all dies für mein eigenes Üben?

Das Seminar versteht sich als Diskussionsforum mit Projektcharakter. Welche thematischen Schwerpunkte wir legen und wie wir vorgehen, wird zu Semesterbeginn gemeinsam besprochen. Wichtig für das Gelingen der Veranstaltung ist dabei die regelmäßige und engagierte Mitarbeit sowie die grundsätzliche Bereitschaft, eigene Erfahrungen in die Diskussion einzubringen. Zu einigen Sitzungen werden voraussichtlich externe Expert*innen zu uns kommen, darunter der renommierte Neurowissenschaftler und Musikermediziner Prof. Dr. Eckart Altenmüller.

Literatur

Ulrich Mahlert, Handbuch Üben: Grundlagen, Konzepte, Methoden, Wiesbaden u.a.: Breitkopf & Härtel 2006.

Weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.

Bemerkung

Verbindlicher Sondertermin am:

Freitag, 27.11.2026

Voraussetzungen

 

 

Leistungsnachweis

Bedingung für den Erwerb eines BN: Regelmäßige und aktive Mitarbeit. Übernahme kleinerer Aufgaben (z.B. Vorbereitung eines Lektüretextes, Kurzessay, Protokoll), ev. Mitwirkung an einem Semesterprojekt.

AP: Mündliche Prüfung, Hausarbeit oder vergleichbare Leistung (nach Absprache entsprechend der Vorgaben des Studiengangs).

 


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2026/27 gefunden: